Bergamo 1908
- Ardea 1991
Giacomo Manzú wird am 22. Dezember 1908 in Bergamo, Italien, geboren. Seine frühen Einflüsse als Bildhauer, Grafiker und Zeichner gehen auf Picasso zurück. Später entdeckt Manzú die Werke Rodins für sich. Während der Herrschaft des italienischen Faschismus arbeitet Manzú im Widerstand und schließt sich den Kommunisten an. Ab den fünfziger Jahren bestimmen zwei Themen das Werk Manzús - einerseits schafft er Abbilder anmutiger Frauenkörper in schwebenden und tänzerischen Haltungen, andererseits entstehen zahlreiche Bronzen und Zeichnungen von strengen Kardinälen im Ornat. In seinen Darstellungen bleibt Manzú immer im Figurativen, seine Figuren zeichnen sich durch klare Körperkompositionen aus. Am 17. Januar 1991 stirbt Giacomo Manzú 82-jährig in Ardea bei Rom.